Die Bedeutung der Bollinger-Bänder

Die Bollinger-Bänder stellen die bisherige Endentwicklung in der Bemühung dar,Trading-Bänder zu entwickeln.Sie unterscheidet sich von den anderen durch den Einbezug der Volatilität,hier gemessen an der Standardabweichung.
Dadurch besitzen die Bollinger-Bänder eine Reihe von Eigenschaften,die andere Bänder nicht haben.Dies macht sie zu einem sehr wichtigen Trading-Instrument,das wesentlich mehr kann als nur relative Überkauft-und Überverkauftsituationen zu identifizieren.
Durch Einbezug der Volatilität haben die Bollinger-Bänder auch eine Eigenschaft der Volatilität übernommen,die innerhalb der Marktparameter eben sonst nur der Volatilität allein zukommt. Sie sind in ihrer Wirkungsweise sehr robust und haben sich durch den Bekanntheitsgrad nicht wesentlich verändert.
Üblicherweise werden zwei Standardabweichungen benutzt,um die Breite der Bänder festzulegen.Wären die Kurse normal verteilt,würden dann 95% der Kurse innerhalb der Bänder auftreten.Empirisch gesehen treten auf den meisten Märkten nur 88% innerhalb der Bollinger-Bänder auf,weil eben,anders als die Theorie annimmt,die Kurse nicht normal verteilt sind.

INHALTSVERZEICHNIS:
Konstruktion der Bollinger-Bänder
Verbesserung der Aussagefähigkeit der Bollinger-Bänder
Mustererkennung mit Bollinger-Bändern
Zentrale Probleme der Bollinger-Bänder
Trading-Strategien mit Bollinger-Bändern
Bollinger-Bänder beim Daytraden
Der Bollinger-Oszillator
Bandbreite
Blasen und Parallelen bei Ende eines Trends
Diverses zu Bollinger

Konstruktion der Bollinger-Bänder
Bei einem Gleitenden Durchschnitt(GD)von 20 Bars benutzt man zwei Standardabweichungen,bei 10 nimmt man 1,9 und ab 50 sind es 2,1.
Will man weniger als 10 Bars für den GD,auf den die Bollinger-Bänder berechnet werden,benutzen,so ist es sinnvoller,in einen kürzeren Zeitrahmen zu wechseln,z.B. von Tages-auf Stundencharts.Will man einen GD von mehr als 50 Bars benutzen,wechselt man ebenso den Zeitrahmen,jetzt aber wählt man einen höheren.Im allgemeinen werden die optimalen Ergebnisse bei 20-30 Bars für den GD erzielt.
Normalerweise geht man von dem GD der jeweiligen Periode aus,wie gesagt, in der Regel einer von 20-30 Bars.Die oft empfohlene Verwendung eines EMAs (eines exponentiellen gleitenden Durchschnittes)bringt keine Vorteile.

Verbesserung der Aussagefähigkeit der Bollinger-Bänder
Wichtig ist zunächst,daß man die Bollinger-Bänder in verschiedenen Zeitrahmen anwendet.Sehr wichtig sind immer jene Zeiträume,wo die Kurse in verschieden großen Zeitrahmen an der gleichen Stelle sich im Bollinger-Band befinden,also z.B. am oberen Rand.
Sodann sollte man die Bollinger-Bänder nicht isoliert benutzen,sondern in Zusammenhang mit Indikatoren.Wichtig hier sind vor allem die modernen Indikatoren,wie die Erschöpfungs-Bars.Von den traditionellen Indikatoren sind noch am ehesten der MACD und die Stochastik interessant,wenngleich besonders letztere auch starke Einschränkungen haben.Man könnte z.B. nur dann short gehen,wenn die Kurse an den oberen Bändern sind und der MACD sinkt.
Man kann die Bollinger-Bänder auch als Trendfilter benutzen,d.h. man tradet in erster Linie nach anderen Signalen,z.B. nach modernen Indikatoren,aber nur in Richtung des Kanals.
Steigen die Kanäle an oder sinken sie,dann werden häufig die gleitenden Durchschnitte oder die EMAs wichtige Widerstands-und Unterstützungszonen. Man könnte hier also in den Markt gehen in Richtung des Kanals.Denn meist erreichen die Kurse dann wieder die Kanalgrenze und kehren nicht in die andere Richtung zurück.

Mustererkennung mit Bollinger-Bändern
Da die Bollinger-Bänder relative Maßstäbe setzen,eignen sie sich sehr gut dazu,bestimmte Formationen besser zu erkennen,die eine starke Variations- breite haben.Dies trifft besonders auf die Doppelformationen und Dreifachformationen zu.
Die Erkennung,z.B. eines Doppelbodens,ist häufig problematisch,weil der rechte Teil entweder höher liegt oder tiefer,was noch schwieriger zu erkennen ist.Nimmt man jetzt die Bollinger-Bänder,die eine relative Orientierung darstellen und keine absolute,dann findet man in den meisten Fällen die Erscheinung,daß(unabhängig davon,ob der zweite Boden absolut gesehen höher oder tiefer liegt),der erste Boden außerhalb der Bollinger-Bänder liegt und der zweite innerhalb.Analoges gilt dann für Doppeltops.Wir können jetzt also immer dann,wenn wir einen Boden oder ein Top außerhalb haben und bald darauf den nächsten innerhalb der Bänder,einen Doppeltop vermuten oder eine sich später bildende Dreifachformation bzw. Kopf-Schulter-Formation.
Diese Erscheinung basiert darauf,daß im Verlauf der Boden-oder Topbildung das Momentum normalerweise abnimmt.Dies wird meist auch durch ein abnehmendes Volumen innerhalb der Formation bestätigt.
Das abnehmende Momentum trifft natürlich auch auf Dreifachformationen zu, wenngleich ihre Lage in den Bändern meist etwas komplexer ist,tendenziell ist es aber so,daß bei einer Bodenformation der erste Boden außerhalb liegt,also tiefer als das untere Band,der zweite am unteren Band und der dritte dies nicht mehr erreicht,sondern schon vor Erreichen die Kurse wieder ansteigen.
Bilden die Kurse außerhalb der Bollinger-Bänder eine Wende,also einen Boden oder eine Gipfel und werden diese gefolgt von Böden innerhalb der Bänder,so ist dies in der Regel ein wichtiges Trendwendesignal.

Zentrale Probleme der Bollinger-Bänder
Die Stärke der Bollinger-Bänder beruht darauf,daß die Volatilität,die von ihnen gemessen wird,in deutlichen Zyklen verläuft und zwar mathematisch gesehen mean-reverting ist,also zwischen kleinen und großen Extremwerten schwankt.Daher weiß man,daß,wenn die Bänder sich verengen,eine größere Kursbewegung bevorsteht. Leider wissen dies auch die anderen Marktteilnehmer.Dadurch entstehen zwei Schwierigkeiten:
Bevor der Ausbruch geschieht,kommt es zu mehreren Shakeout-Bewegungen nach oben und unten,die schwache Hände aus dem Markt jagen.Das richtige Timing wird dadurch zur Kunst.Dies erfordert,daß der Trader sich sehr genau mit allen Indikatoren und der technischen Analyse befasst und nicht nur oberflächlich aus irgendwelchen Kursen oder Softwareprogrammen sich informiert.
Besonders für den Devisenmarkt ist es typisch,daß die Ausbrüche bei Reports und News geschehen und dann so steil sind,daß kaum jemand in den Markt kommt.Innerhalb von fünf Minuten bewegt sich der Markt um einen Cent.Dies ist dann auch für die Bollinger-Bänder zu schnell,sie erweitern sich erst nach diesem Ausbruch.Dies setzt ein sehr genaues Money-Management zur Zeit von Reports und News voraus.Man muß sich rechtzeitig positionieren und versuchen mit verschiedenen Indikatoren die Richtung des Ausbruches vorherzusagen.Glücklicherweise verhält es sich meist so,daß in den letzten Minuten vor dem Erscheinen die Kurse sich am anderen Ende befinden der Bollinger-Bänder und sich dann schon in Richtung der Ausbruchsrichtung auf den Weg machen,weil genügend Insider sich positionieren.

Trading-Strategien mit Bollinger-Bändern
Es gibt insgesamt vier Trading-Strategien,die ausführlicher in einem Artikel besprochen werden(Trading-Strategien mit Bollinger-Bändern).
Traden von Mustern:
Die Bollinger-Bänder helfen hier,Muster zu erkennen,besonders Doppel-und Dreifachformationen.In Zusammenhang mit Indikatoren ergeben sich so sehr sichere Handelsmöglichkeiten.
Trend-Traden bei steigenden und fallenden Bollinger-Bändern:
Die Berührung der Bollinger-Bänder ist in der Mehrzahl der Fälle ein Zeichen der Stärke des Trends.Man wird also versuchen mit diesem Trend zu gehen, sofern die Bollinger-Bänder ebenfalls einen Trend zeigen und ergänzende Indikatoren,wie das Volumen oder moderne Indikatoren in die gleiche Richtung deuten.
Swing-Traden bei waagerechten Bollinger-Bändern:
Bei Seitwärtsbewegungen dagegen wird man bei einem Berühren der Bänder eher in Gegenrichtung gehen,da hier ein Ausbruch in Trendrichtung eigentlich nur dann auftritt,wenn in dieser Sekunde eine wichtige Neuigkeit in den Markt läuft.Sind die Bänder breit,dann wird auch diese Bewegung nicht sehr weit gehen.
Breakout-Traden bei engen Bändern:
Eine Verengung der Bänder deutet immer Verkleinerung der Volatilität an und dies schafft die Voraussetzung für eine heftige plötzliche Bewegung.Hier wird man also kein Swing-Traden machen,sondern versuchen mit einem sich entwickelnden Trend zu gehen.
Die Erweiterung ist natürlich auch handelbar,beim Future-Traden sollte man sie in erster Linie nur zu Gewinnmitnahmen nutzen,es sei denn,man geht gegen den Trend in einem kürzeren Zeitrahmen.Handelbar ist sie jedoch gut in Zusammenhang mit Optionen,vgl. HIER.

Bollinger-Bänder beim Daytraden
Besonders gut funktionieren die Kerzencharts im Zusammenhang,so ist der Doji,der eine Linie durchbricht,ein schönes Wendesignal,besonders wenn das Band mehr oder minder waagerecht verläuft.Allerdings muß man sich darüber klar sein,daß die Bollinger – Bänder eher die Zeit prognostieren als die Zeitentwicklung.Am besten funktionieren sie beim zweiten Test eines wichtigen Hochs oder Tiefs.Bei Breakouts gehen die expandierenden Bars häufig in die Ecke eines Bands und formen dort eine Schiebezone,z.B. eine Flagge,bis die Bollinger – Bänder eine weitere Bewegung erlauben.
Bei Verengungen der Bänder geht man auf die NR7- Strategie über.Vergrößern sich die Bänder,kommt irgendwann der Zeitpunkt,wenn sie sich irgendwann seitwärts bewegen und sich langsam wieder verengen,indem sie sich auf den Preis zubewegen. Mit wachsender Erfahrung ist man dann in der Lage,sehr schnell die Zeit abzuschätzen,bevor die Bänder sich wieder verengen,so daß man das als hervorragendes Timing – Instrument nutzen kann.
Wird ein Band herausgenommen,so ist es ziemlich gefährlich,sofort auf ein Reversal zu spekulieren,besonders wenn das Band steil verläuft.Man kann das Risiko allerdings reduzieren,indem man zu niedrigeren Zeitrahmen übergeht und dort auf ein Reversal achtet oder man wartet,bis der Thrust – Bar in irgendeine Form des Widerstandes läuft.
Beim Daytraden benutzt man 13 Bars und zwei Standardabweichungen für die Einstellung der Bänder.Man vergleicht ihre Lage zudem mit den GDs von 5,8 und 13 Bars.Man kombiniert sie mit Momentum – Indikatoren,wie dem MACD – Histogramm oder dem GD – Band.
Besonders wichtig ist es,die Bollinger – Bänder beim Test von alten Hochs oder Tiefs zu beobachten.Im übrigen ist darauf zu achten,daß bei einer Wende die Bänder nie gleichzeitig wenden,sondern immer erst,das Band,das dem augenblicklichen Preis näher ist,in einem Aufwärtstrend also das obere Band.

Der Bollinger-Oszillator
Formel
(Schlußkurs minus unteres Band):(oberes Band minus unteres Band)
Liegt der Schlußkurs also auf dem oberen Band,so zeigt der Oszillator das Ergebnis von 1,liegt er auf dem unteren Band,das von 0.Steigen die Kurse aus den Bollinger- Bändern heraus,können auch Werte von mehr als 1 bzw. von weniger als 0 erreicht werden.Ein Wert von -0,15 z.B. würde bedeuten,daß man um 15%,gerechnet von der Breite der Bänder,unterhalb des unteren Bandes liegt.
Mustererkennung
Der Bollinger-Oszillator leistet gute Hilfe bei der Mustererkennung,besonder von W-und M-Formationen,also Doppeltops und Doppelböden,aber auch von Dreifach- formationen und Kopf-Schulter-Formationen.Fast immer zeigen sich Divergenzen,die die Formation bestätigen.
Oft haben wir bei diesen Formationen die Schwierigkeit,daß z.B. bei einer W-Formation der zweite Boden tiefer ist als der erste.Bildet sich dann eine Divergenz im Bollinger-Oszillator,ist hier also der Boden höher als der vorangehende oder gleich tief,so ist dies ein gutes bestätigendes Signal.
Kombination mit anderen Indikatoren
Im Normalfall verwendet man den Oszillator zusammen mit den Bollinger-Bändern und zumindest einem weiteren Indikator,der vom Input des Bollinger-Oszillators unabhängig sein sollte.Bollinger selbst empfiehlt einen Volumen-Oszillator,man kann natürlich auch ebensogut oder besser moderne Indikatoren benutzen.
Der Bollinger-Oszillator gibt häufig bei Kursen außerhalb der Bänder gute Divergenzsignale.Es lohnt sich dann auf die Wende zu traden,wenn auch der dritte Indikator ein entsprechendes Signal gibt.

Bandbreite
Formel
(oberes Band minus unteres Band) : mittleres Band
Die Division durch das mittlere Band dient zur Normalisierung der Daten.Das Ergebnis ist kein Oszillator,sondern eine unregelmäßig schwankende Linie,wo in erster Linie die Extrempunkte nach oben wichtig sind.
Beginn eines Trends
Am Anfang eines Trends,sei er nach oben oder unten gerichtet,finden wir in der Regel ein sehr steiles kurzfristiges Ansteigen der Bollinger-Bandbreite.Dies ist ein Signal dafür,daß die begonnene Bewegung weitergehen wird.Besonders wichtig ist dies auch bei Breaks.Brechen die Kurse aus einer Schiebezone aus oder über eine Widerstandslinie und kommt es zu dem typischen plötzlichen Anstieg in der Bandbreite,so wird der Ausbruch erfolgreich sein und weitergehen.
Das Ende von starken Trends
Dies ist eine weitgehend unbekannte Eigenschaft der Bollinger-Bänder und ist daher sehr wichtig.Auch innerhalb eines Trends,z.B. eines Aufwärtstrends,gibt es immer einzelnen Schübe,die von Korrekturen unterbrochen werden.Normalerweise kommt es auch am Ende eines solchen Trendschubs zu einer starken Erweiterung der Bänder im Bandbreiten-Indikator,also zu einer Ausbuchtung nach oben.Allerdings sollte man hier die Bollinger-Bänder auch selbst betrachten(Blasen und Parallelen).

Blasen und Parallelen bei Ende eines Trends
Diese Ausdrücke stammen von Philippe Cahen.Gemeint sind verschiedene Formen des typischen Um-und Einknickens der Bollinger-Bänder am Ende eines Trends.Dies geschieht bei dem Bollinger-Band,das der Trendrichtung entgegenläuft,in einem Aufwärtstrend also beim unteren Band.
Hier erscheint in Kürze ein Diagramm
Das Umknicken im gegenläufigen Trendband ist in der Regel das erste Zeichen für das Ende einer Trendbewegung.Dies wird zwar meist nur eine Korrektur sein,ist aber für das Traden sehr wichtig,besonders für die Gewinnmitnahmen.Trends in Gegenrichtung sind nicht zu empfehlen,da das Signal häufig sehr frühzeitig kommt. Auch geht in den meisten Fällen der jeweilige Trend nach einer Korrektur weiter. Diese Korrektur ist meist nicht sehr stark ausgeprägt.
Der Unterschied zwischen Blasen und Parallelen ist gering.Bei den Parallelen knickt das Band nicht gleich in Richtung des laufenden Trends,sondern geht erst einmal einige Zeit waagerecht.

Engpässe
Unter Engpaß versteht man regelmäßig vorkommende Verengen der beiden Bänder.Dies zeigt optisch die Abnahme der Volatilität.Dies kann dadurch unterstützt werden,indem man auch die Bandbreite als eigenen Indikator unter den Chart legt.
Da die Volatilität sich zyklisch verhält,ist ein baldiger Ausbruch und ein starker Trend so gut wie sicher.Dies ist eine der wichtigsten Anwendungsmöglichkeiten der Bollinger-Bänder.
Das konkrete Traden dieser Ausbrüche ist allerdings komplex,da man nicht genau weiß,wann sie auftreten und häufig falsche Breaks in die andere Richtung gehen.Das genaue Vorgehen wird HIER beschrieben.
Bollinger und Indikatoren
Berührt der Kurs ein Band,so spielen die Indikatoren eine wichtige Rolle bei der Entscheidung der Frage,ob die Berührung als Bestätigung des Trends gelten soll,ob man also mit dem Trend geht oder gegen ihn,auf die Berührung des anderen Bandes,traden soll.Bollinger selbst empfiehlt hier die Volumenindikatoren,besonders die offenen Formen der intraperiodischen Struktur.
Man kann aber auch die meisten anderen Indikatoren verwenden,denn der entscheidende Punkt bei den Bollinger-Bändern ist die Einbeziehung der Volatilität,so daß alle Indikatoren,die keine Volatilität enthalten,hier die Wahrscheinlichkeit der Trefferquote erhöhen,weil sie eben statistisch unabhängig sind.
Die Verwendung von anderen als den Volumenindikatoren ist sogar in zwei Fällen erzwungen:
beim Daytraden
beim Traden im Interbankenmarkt
Im Interbankenmarkt stehen die Informationen über das Volumen nicht zur
Verfügung.Beim Daytraden dagegen funktionieren Volumenindikatoren
allgemein schlecht,da bei den meisten Märkten der Großteil des Umsatzes am
Anfang und am Ende des Handelstages auftritt.
Besonders geeignet für die Kombination mit Bollinger sind das Momentum und die modernen Indikatoren,aber auch einige Trendfolger,wie der MACD oder kombinierte Indikatoren.

Erweiterung
Die Erweiterung ist das Gegenteil des Engpasses.Eine starke Erhöhung der Volatilität führt zu einer plötzlichen Erweiterung der Bänder,wobei oberes und unteres Band gegenläufig sind,also das obere nach oben und das untere nach unten geht.Erst beim Top oder beim Boden beginnt dann das andere in die Trendrichtung zu laufen.
Die Erweiterung zeigt immer eine Korrektur an,die natürlich manchmal auch zu einer Trendwende führen kann.Manchmal ist die Korrektur nur schwach ausgeprägt,auf jeden Fall muß man sagen,daß der augenblickliche Schritt des Trends erst einmal zu Ende ist.Eine wichtige Rolle spielt die Erweiterung beim Optionshandel,vgl. HIER.

Diverses zu Bollinger
Das Überschreiten der Mittellinie verstärkt meist das Momentum des Kurses in diese Richtung.
Die Vergrößerung der Bänder,also das Öffnen,deutet auf den Trend hin,die Kurse werden sich meist entlang eines Bandes in Trendrichtung bewegen. Entscheidend ist hier,daß dieses Band eher in Trendrichtung geht als das andere.
Dagegen sein Seitwärtsbewegungen oder sogar Wenden zu erwarten,wenn die Bänder sich nach einer Erweiterung wieder abflachen.Auch hier winkelt sich meist das Band,das in Trendrichtung lag,zuerst ab.Man muß also auch auf den Winkel des jeweiligen Bandes,das den Trend führt,achten.