Breakout Trading Systeme

Forex Breakout Trading System

Die qualifizierten Break-Systeme sind ein Versuch, die Probleme des Stop-Jagens und der damit verbundenen falschen Ausbrüche zu umgehen. Man tradet nicht direkt das Break, sondern addiert zum Breakpunkt einen bestimmten Betrag und steigt erst dann in den Markt ein, wenn dieser überschritten wird. Bei diesem Betrag kann es sich um einen absoluten Betrag handeln, der oft empirisch optimiert wird (vgl. auch das Konzept der Lost Motion von Gann) oder um einen prozentualen Zuschlag. Angeregt wurden die qualifizierten Breakout-Systeme vor allem durch die empirischen Untersuchungen von Toby Crable Ende der 1980er.

Anti-Breakout Trading Systeme

Breakout Handelssystem

Grundsätzlich funktionieren Anti-Break-Systeme besser als Breaksysteme. Der Grund liegt darin, daß, wenn ein Break scheitert, viele Marktteilnehmer dies nicht glauben wollen und zu lange an ihren Positionen festhalten. Gehen dann die Kurse weiter gegen sie, sind sie gezwungen, ihre Positionen so schnell wie möglich auf den Markt zu werfen, was dann den Trend in unsere Richtung enorm beschleunigt. Grundsätzlich sind Anti-Break-Systeme auch Break-Systeme, da wir warten, bis ein bestimmtes Niveau überschritten wird. Der Unterschied zu den Breaksystemen besteht eben nur darin, daß zuvor ein anderes Break in die Gegenrichtung gescheitert ist. Dies bedeutet, daß man aus jedem Break-System auch ein Anti-Break-System machen kann. Es lohnt sich also, populäre Breaksysteme, wie die von Joe Ross zu kennen, um zu wissen, welche Systeme gerade ein vogue sind. Man tradet dann gegen diese und hat die Gewissheit, eben nicht auf Seiten der Mehrheit zu sein, was an den Märkten schon die halbe Miete ist.

Strategien mit Bollinger Bändern

Vier Handelsstrategien mit Bollinger-Bändern

Streng genommen gibt es noch eine fünfte Standard-Trading-Situation, nämlich das Traden der Erweiterungen mit Optionen. Dieses wird in einem anderen Artikel beschrieben. Die hier dargestellten Strategien benötigen einige Anpassungen, wenn man sie beim Daytrading anwenden will. Dies betrifft besonders die verwendeten Indikatoren. Besonders die Volumen-Indikatoren sind beim Daytrading meist wenig hilfreich aufgrund der ungleichen Verteilung. In den meisten Märkten nämlich wird der Großteil des Umsatzes am Anfang und am Ende gemacht, daher sollte man andere Indikatoren benutzen.

Trading Strategien mit dem ADX

Trading Strategien mit dem ADX

Der ADX ist der bekannteste und nach wie vor am meisten benutzte Trendindikator. Er ist jedoch keinesfalls der beste Trendindikator, es gibt modernere Indikatoren, die Besseres leisten. Ein Beispiel ist der Fraktale Trend-Index von Eric Been. Die im folgenden beschriebenen Handelsstrategien funktionieren auch mit dem fraktalen Indikator, sofern man einige Anpassungen vornimmt. Auch der RAVI teilweise sogar der RMI, obwohl von Haus aus ein Trendfolgeindikator, ist im übrigen für die meisten Strategien sehr gut geeignet. In der Literatur sind aber noch die meisten geprüften Handelsstrategien mit dem alten ADX verbunden. In späteren Artikeln werden besonders die Möglichkeiten des RAVI und des fraktalen Trend-Index beleuchtet. Der Sinn dieses einführenden Artikels liegt darin, zu zeigen anhand der vorhandenen ADX-Strategien, wie man sinnvoll einen Trend-Indikator benutzen kann, da dies eine Voraussetzung ist für ein erfolgreiches Handelns an den Märkten.

Das Geheimnis des legendären Sakata-Trading

Das Geheimnis des legendären Sakata-Trading

Die Erfindung der Kerzen-Charts wird den japanischen „Rothschilds“ zugeschrieben, der Reis-Trader-Familie Homma, die sie Anfang des 18. Jahrhunderts erfunden haben sollen. Ihre Heimatstadt ist Sakata und unter diesem Namen hat sich über die Jahrhunderte eine gewaltige Trading-Literatur entwickelt mit mehr als 160 Trading-Regeln und Mustern. Hier werden nur drei davon dargestellt:

  • Sakata-Dreier-Methode
  • Sakata-Fünfer-Methode
  • Die Verwendung von vielkerzigen Mustern