Scalping System von Donald Sliter


Scalpen sind sehr kurze Trades von wenigen Minuten mit kleinen Gewinnzielen. Man verwendet hier die Divergenz zwischen dem Dow-Kassa und dem S&P-Future. Dies hat Tradition bei den Floor-Tradern, für die normalen Trader am Computer ist es jedoch sinnvoller, den Vergleich zwischen dem S&P-Kassa und dem S&P-Future zu benutzen. Sliter macht einen kurzen Trade von Sekunden bis höchstens 2-3 Minuten, wobei er long geht, also den S&P-Future kauft. Wenn dieser stark ist gegenüber dem Dow und er short geht, also ihn verkauft, wenn er schwach ist gegenüber dem Dow. Die Divergenzen müssen relativ groß sein. Er benutzt hier das System der Umrechnung von Dow zu S&P-Kursen. Die Divergenz muß relativ groß sein und er geht short, sobald beide beginnen nach unten zu gehen, umgekehrt geht er long, sobald beide beginnen nach oben zu gehen. Man kann dieses System natürlich variieren, indem man die anderen Verfahren der Marktlupe ebenfalls hinzuzieht oder andere Indikatoren, wie z.B. die modernen Indikatoren verwendet. Bei dem System handelt es sich um ein Intermarket-Divergenz-System, d. h. man nimmt also an, daß der breitere Index, hier also der S&P, die Richtung bestimmen wird, gegenüber dem engeren Index, dem Dow. Dies ist aber nicht immer der Fall, es gibt auch Tage, wo es umgekehrt ist. Dennoch lebt Sliter von diesem System ziemlich gut.